Mitteldeutsche Zeitung, 25.07.2016
Am Mittwoch laden die Tänzerinnen zum Tag der offenen Tür ein.


SANDERSDORF/MZ/UR - Das Kinder- und Jugendballett Sandersdorf-Brehna hat endgültig seine Zelte in Bitterfeld-Wolfen abgebrochen. „Das Ballett hat jetzt in der Friedensstraße 5 in der Sandersdorfer Siedlung sein neues Zuhause“, erklärt Präsident Rolf Krause.


Nachdem des Ensemble Anfang 2014 bereits den Namen Bitterfeld-Wolfen abgelegt und stattdessen den Zusatz Sandersdorf-Brehna gewählt hatte, ist die Wahl der neuen Trainingsstätte kein Zufall. „Wir sind hier immer gut aufgenommen worden und haben von Anfang an Unterstützung“, sagt Krause mit Blick auf die Zusammenarbeit mit Verantwortlichen in Sandersdorf-Brehna um Bürgermeister Andy Grabner (CDU). Genau den Beistand hatten die Tänzer in Bitterfeld-Wolfen vermisst. „Wir wollen aber nicht zurückschauen. Wir freuen uns ganz einfach auf unser neues Zuhause und laden zum Tag der offenen Tür ein.“

Rolf Krause, Trainer und Tänzerinnen sind auf den großen Bahnhof vorbereitet. Am Mittwoch ab 14 Uhr werden neben Bürgermeister Grabner auch der sachsen-anhaltische Kultusstaatssekretär Gunnar Schellenberger, Bundestagesabgeordneter Kees de Vries sowie Landrat Schulze (alle CDU) erwartet. „Das zeigt doch das Interesse an unserer Arbeit“, so Krause.

Der Präsident stellt zudem klar, dass Namens- und Heimstattwechsel nicht für einen Abschied von den eigenen Wurzeln stehen. „Wir sind das Orwo-Traditionsballett. Wir bleiben es auch.“

Das neue Zuhause befindet sich im ehemaligen Kondi-Supermarkt. Die Einrichtung ist in den letzten Wochen auf die Bedürfnisse der Tänzer zugeschnitten worden. „Wir sind mit Sack und Pack umgezogen“, blickt Krause zurück und freut sich auf jede Menge Besucher zum Tag der offenen Tür.

Das Ballett lockt mit Spiel und Spaß samt Hüpfburg, will über seine Arbeit und die Zugangsvoraussetzung zum Training informieren und sein Können unter Beweis stellen. Derzeit zählt das Ensemble 100 Mitglieder.